Die Ausstellung
Berlin Upper East Side - 100 Jahre Alltag rund um den Rudolfplatz
wurde
in der Zeit vom 09.02. bis 06.04.2008 im KulturRaum Zwingli-Kirche
gezeigt. Die in enger Zusammenarbeit mit
dem Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg entstandene Ausstellung aus
Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Zwingli-Kirche sahen annähernd
6.000 Besucher.
Die Ausstellung war als topografisch zentrierte Geschichts-Erzählung konzipiert und
spürte dem alltäglichen Leben in diesem besonderen Stadtquartier im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nach.
Die Geschichte der Zwingli-Kirche, des Glühlampenwerkes Osram/Narva, der Schulen,
Vereine und Kneipen, des Verkehrs und der Familien im Viertel wurde auf
großen Bannern im Kirchenschiff präsentiert. Daneben gab es zahlreiche
Exponate, vom "Kotikov-Teller" bis zur Goldenen Hausnummer. Ein
Rahmenprogramm mit Filmen, Lesungen und Diskussionsveranstaltungen
rundete das Angebot ab und erfuhr großen Zuspruch.
"Es gibt keine Geschichte im Nirgendwo - alle Geschichte hat einen Ort"
Karl Schlögel
Ein
Netz der Erinnerung über das Quartier zu legen war erst durch die
Mithilfe zahlreicher ehemaliger und heutiger Bewohner möglich, die uns
als Zeit- bzw. Ortzeugen sowie als Leihgeber von Dokumenten, Fotos, Gemälden
und Ausstellungsstücken aktiv unterstützten. Dafür gebührt
Ihnen Dank, Respekt und Anerkennung.
  zum Vergrößern bitte auf die Bilder klickenDie
Ausstellung, als
Verortung von Geschichte, von jetzigen und früheren Bewohner erzählt,
holte viele Besucher bei Ihren eigenen Erfahrungen und Erinnerungen ab.
Daraus erklärt sich für uns auch hauptsächlich ihr ungeahnter Erfolg,
der uns ermutigt hat, weiter daran zu arbeiten, aus dem
denkmalgeschützen Kirchengebäude ein Forum für Kunst, Kultur und
Geschichte und eine Begegnungsstätte im Quartier werden zu lassen. Was Besucher in unser Gästebuch eingetragen haben, können Sie hier (PDF) nachlesen, Auszüge aus verschiedenen Artikeln der lokalen Presse finden Sie hier (PDF).
Programm zur Ausstellung (PDF)
Ausstellungsplakat und Programm: Ludger Jansen Fotos: Klaus-Peter Kurz
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