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Sommer im Quartier 2010 - Filmreihe
Freitag, 30. Juli 2010, 20:00 Uhr
"Gedächtnis"
Film
von Bruno Ganz und Otto Sander für Curt Bois und Bernhard Minetti,
Deutschland 1981/82. "Gedächtnis" - das ist ein Film von und für
Schauspieler, von zwei Jungen über zwei Ältere, die von Anlage,
Herkunft und beruflicher Entwicklung, bedingt auch durch die
politischen Geschehnisse, auf völlig auseinander laufenden Bahnen
unterschiedlicher kaum vorzustellen sind.
Freitag, 6. August 2010, 20:00 Uhr
"Jahrgang 45"
Regie:
Jürgen Böttcher, DEFA 1966 (Erstaufführung 1990). Besetzt vor
allem mit Laien, gedreht auf Straßen und Plätzen Berlins, in den
Wohnungen und Hinterhöfen des Prenzlauer Berg. Böttcher durfte diesen
Film nicht fertig stellen: Zusammen mit einem runden Dutzend weiterer
DEFA-Spielfilme wird er nach dem 11. Plenum des ZK der SED verboten und
Böttcher durfte keinen Film mehr drehen. "Jahrgang 45" blieb bis nach
der Wende im Tresor liegen.
Freitag, 13. August 2010, 20:00 Uhr
"Geschichten jener Nacht"
Regie: Karlheinz Carpentier, Gerhard Klein, Ulrich Thein, Frank
Vogel. DEFA-Episodenfilm von 1967 über den Tag des Mauerbaus. Vier
Regisseure - vier Handschriften - vier Episoden. Es ist eine Nacht, die
in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Und mit der Grenze, die am 13.
August 1961 mitten durch Berlin gezogen wurde, verbinden sich tausend
Geschichten. Vier davon erzählt dieser DEFA film.
Freitag, 20. August 2010, 20:00 Uhr
"Der rote Schakal"
Regie:
Hajo Gies, WDR-Fernsehfilm von 1996. Westen, das ist der Traum von
DDR-Physiker Werner Leiser (August Zirner) in den 70er Jahren. Seine
einzige Chance sieht er in einer Karriere als Stasi-Spion. Aber sein
Plan geht nicht auf: Seine Frau und ein fieser Kollege verhindern die
Ausreise. Leiser nimmt Kontakt zur West-Konkurrenz BND auf. Leiser
heißt im wahren Leben Werner Stiller.
Freitag, 27. August 2010, 20:00 Uhr
"Engel aus Eisen"
Regie
und Buch: Thomas Brasch, Deutschland 1980 mit Hilmar Thate, Katharina
Thalbach, u.a. Krimi-Drama in Berlin zur Zeit der Luftbrücke. Die
Blockade, die zur Teilung führt, hat auch die Polizei geteilt, und in
diesem Vakuum baut der 17-jährige Werner Gladow seine Bande auf. Nach
einer authentischen Geschichte. Packendes Bild Berlins im Kalten Krieg
und das Bild einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Mittwoch, 1. September 2010, 20:00 Uhr
"Christian Rother - Bankier für Preussen"
Regie:
Peter Deutsch, SFB 1986 mit Günter Lamprecht als Christian Rother.
Preußen steht vor dem Staatsbankrott. Überraschend ernennt König
Friedrich Wilhelm III. den Finanzbeamten Christian Rother zum
Präsidenten der Königlich-Preußischen Seehandlung. Der neue Präsident
wird als erstes damit beauftragt, im Ausland auf raschem Wege Geld zu
beschaffen.
Freitag, 3. September 2010
"In Berlin" - mit Michael Ballhaus als Gast
Regie:
Michael Ballhaus/Ciro Cappellari. Er trifft die Menschen dieser Welt –
"In Berlin". Entstanden ist ein poetisches Filmessay. Nach über
zwanzig erfolgreichen Jahren in Hollywood und der Zusammenarbeit
mit namhaften Regisseuren wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola und
vielen anderen kehrt Michael Ballhaus in seine Heimatstadt Berlin
zurück.
Freitag, 10. September 2010
"Und der Himmel steht still"
Regie:
John Schlesinger, Spoinagethriller, D/GB 1993, mit Anthony
Hopkins, Isabella Rossellini, Campell Scott. Berlin 1989: kurz vor dem
Fall der Mauer. Ein Engländer erinnert sich an seinen ersten Aufenthalt
in der Stadt: Als junger, unerfahrener Telefontechniker war er 1955
mitten im Kalten Krieg beauftragt, sowjetische Telefonleitungen
anzuzapfen. Er verliebte sich in eine attraktive Deutsche. Drama über
die Relativität von Geheimnissen und Geheimhaltung einerseits, Schuld
und Sühne andererseits.
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