Rückblick auf die Filmvorführung "Foto: Ostkreuz" in Anwesenheit des Regisseurs

Foto: Ostkreuz. Ein wunderbarer Film. Maik Reichert hat an dem Film 5 Jahre gearbeitet. Das hat dem Film gut getan. Sorgfalt und Achtung vor dem Gegenstand statt Eile. Maik Reichert ist selbst Fotograf und hat mit einer speziellen Handkamera gearbeitet und der Film ist wunderbar geschnitten. So ist ein Film über die Gruppe Ostkreuz entstanden, deren Vorbild zwar die berühmte französische Fotografengruppe Magnum ist, die aber auch aus der Notwendigkeit des Überlebens und des gleichzeitigen Neubeginns nach 1990 gewachsen ist. Ute und Werner Mahler, Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Thomas Sandberg sind die bekanntesten Namen der »alten« Generation der Gründer, die schon vor der Wende in der DDR bekannte Fotografen waren. Heute gehören zu der Agentur 20 Fotografen und ist die erfolgreichste von Fotografen geführte Agentur. Der jüngste ist Anfang Dreissig, die Älteste Mitte sechzig.

 

»OSTKREUZ, das ist eine Herangehensweise. Es bedeutet, herangehen an die Wirklichkeit. In ihr das Material finden, mit dem man arbeitet. 
Bei dieser Arbeit den Kern der Dinge erkennen, ihn abbilden und in diesem Abbilden ehrlich bleiben.« (Marcus Jauer, aus dem Text zum Konzept der Agentur) Das wurde in dem Film und dem anschließenden Gespräch zwischen Maik Reichert und Prof. Martin Wiebel deutlich.

 

Martin Wiebel bendet mit diesem Abend erfolgreich viele Jahre Programmgestaltung und Ausgraben von Filmperlen für das »Kino im Quartier«, für den KulturRaum Zwingli-KIrche. Wir danken Martin Wiebel und er ist us hoffentlich nicht ganz aus den Augen. Franz Stadler, legendärer Betreiber des »Filmkust 66« übernimmt die Stafette.

 

Text und Bilder: Anke Baltzer

Kommentar schreiben

Kommentare: 0