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Impressionen von unserer Filmvorführung am 19.05.2017

Impressionen von unserer Kinovorstellung am 19.05.2017.

Posted by KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. on Montag, 29. Mai 2017

Acht Stunden sind kein Tag - Rückblick und Gedanken zu unserem Fassbinder-Weekend

Acht Stunden sind kein Tag. 1972/1973. Zeitgeschichte  auf der Leinwand. Zehn Stunden Film. Die TV-Serie von 1972/73 wurde 2016 digitalisiert und aufgearbeitet. Sie ist im Februar 2017 zu Berlinale gelaufen und wurde noch einmal gezeigt als Grossereignis im KulturRaum Zwingli-Kirche am Rudolfplatz im Friedrichshain am 31.März /1.April 2017. Fünf Teile, gedreht von Rainer Werner Fassbinder für das Fernsehen im Auftrag des WDR. Zusätzlich ein Dokumentarfilm von Juliane Lorenz, der Chefin der Fassbinder Foundation. Es war ein beglückendes Ereignis in dem gut gefüllten Kirchenraum, einer ungewöhnlichen Location für Filmvorführungen dieser Größenordnung. Die Inszenatoren der Berlinale könnten über Ähnliches an diesem Ort mal nachdenken.

 

 

 

Warum war diese TV-Filmreihe so spannend? Die Granden des Films der Bundesrepublik, die Schluss machten mit dem »Förster im Silberwald«  und den Heile-Welt-Filmen der 50er/60er Jahre, damals jung, die waren hier alle noch einmal zu sehen. Hanna Schygulla, Irm Hermann, Luise Ullrich, Gottfried John, Werner Finck, Klaus Löwitsch und, und, und. Vorneweg die »Unsichtbaren«, die Produzenten des WDR, die sich trauten, diese Reihe zu produzieren im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen und die sich sicher waren dass Fassbinder als Regisseur das stemmen würde.

 

 

 

Erstmalig war eine Fernsehserie in der Bundesrepublik im Milieu der Arbeiterklasse angesiedelt. Verhandelt wurde die Arbeitssituation einer Brigade von Werkzeugmachern, die sich einmischten für gerechte Bezahlung ihrer Arbeit  und vernünftige Arbeitsplanung und -bedingungen. »Um uns selber müssen wir uns selber kümmern...« (Brecht). Es war ein politischer Film. Es war auch ein privater Film. Die Liebesgeschichte zwischen Marion und Jochen waren der Kern, aber Gastarbeiter, Kinderladen, Mitbestimmung, Mietwucher, Selbständigkeit der Frau wurden auch verhandelt, der Arbeitsalltag von Metallern in einer deutschen Fabrik der 70er Jahr gezeigt. Der Film hat seinerzeit einige durchaus nicht nur positive öffentliche Diskussionen ausgelöst. Für mich war hoch spannend der  Vergleich zur Darstellung von Arbeiterklasse im Film der DDR. Prominentestes Beispiel »Spur der Steine« der DEFA, 1966 von  Frank Beyer gedreht oder die Filme von Kurt Mätzig  aus den 50ern »Ernst Thälmann. Sohn seiner Klasse.«

 

 

 

Ich musste während des Films grinsend an eine Losung in der DDR denken: »Arbeite mit, Plane mit, Regiere mit«. Genau das taten die Werkzeugmacher in dem Film »Acht Stunden sind kein Tag«. Sie tranken übrigens unglaublich viel Alkohol und rauchten wie die Schlote.. Da hat sich wohl etwas geändert ? Oder entsprach das dem Denkschema über Arbeiter? Der Film war witzig. Die Schilderungen der Familien durchaus komisch und mit liebenswürdiger Heiterkeit gefilmt. Wie schön, dass ein politischer Film auch lustig sein kann. Und die langen Einstellungen des Films - toll. Die genau komponierten Bilder. Hilfreich auch der Dokumentarfilm, der etwas über die Arbeitsweise Fassbinders erzählte. Wie gut vorbereitet er in die Dreharbeiten ging und daher beispielsweise auch schnell war in der Produktion. Und Hanna Schygulla, die mit diesem Film bekannt wurde, heute erzählen zu sehen. Und die Erzählungen der Leute beim WDR, damals blutjung, heute nach 40 Jahren immer noch höchst erfrischend, die das Ding damals auf die Bahn schoben.

 

 

 

Hätte ich diesen auch etwas didaktischen Film vor 40 Jahren auch angenommen? So gedreht in der DDR? Hätte ich Ihn gemocht? Ziemlich klar ist mir, warum die geplanten beiden restlichen Teile  nicht gedreht wurden. Da wären Themen und Fragen auf den gesellschaftlichen Tisch gekommen, die zu »rot« waren. Inzwischen ist der Begriff »Kapitalismus« ja wieder salonfähig geworden, Der Deutschlandfunk strahlte in diesen Tagen eine Auseinandersetzung mit Kapiteln des »Kapital« aus, aber damals sprach man ja noch von Sozialer Marktwirtschaft.

 

 

 

Martin Wiebel, in den 70ern blutjunger Dramaturg beim WDR, sei Dank, dass er unermüdlich und mit Verve das Werden des Fassbinder-Weekends voran getrieben hat, Juliane Lorenz gewinnen konnte als Partnerin der Veranstaltungreihe, Beam Around grosszügig als Sponsor die technische Realisierung übernahm. Und Dank den vielen ehrenamtlichen Helfern dieser beiden Tage. Da hat KulturRaum Zwingli-Kirche wieder mal was Wunderbares auf die Beine gestellt. Vor allem junges Publikum aus ganz Berlin hatte sich eingefunden.

 

 

 

Gedanken zum Fassbinder-Weekend von Anke Baltzer

 

 

 

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Trauer um Franz Stadler

Mit großer Trauer haben wir erfahren dass Franz Stadler, legendärer Begründer und langjähriger Betreiber des Kinos Filmkunst 66, der in den letzten Monaten maßgeblich am Filmprogramm des KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. mitgewirkt hat, am 26.03.2017 nach langer Krankheit verstorben ist.

 

Professor Martin Wiebel, langjähriger Vorsitzender des Vereins: "Im Frühjar 2016 war es mir gelungen durch Vermittlung von Rose Schatter, den klugen Cineasten Franz Stadler und seine Frau Rosemarie für den KulturRaum Zwinglikirche zu interessieren und ihn zu bitten ,das Filmprogramm von mir zu übernehmen. Er setzte ganz eigene Akzente durch kommentierte Filmauschnitt-Präsentationen z.B. zur Geschichte der Komödie, brachte uns den Ballettfilm nahe und hatte so wunderbare Pläne, die durch seine plötzliche Erkrankung dann leider nicht mehr realisiert wurden .Wir trauern mit seiner Witwe und haben einen leidenschaftlichen und kenntnisreichen Kino-Helden verloren."

 

Wir werden Franz Stadler stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Mehr zu Leben und Wirken von Franz Stadler:

 

Tagesspiegel

Tagesspiegel (Nachruf von Christiane Peitz)

Berliner Morgenpost

Zitty

 

 

 

 

 

 

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Eindrücke vom Weihnachtskerzenkonzert am 17.12.2016

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Video "Oh Du Fröhliche..."
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Bewegend. 17. Dezember 2016, Sonnabend. Weinhnachtskerzenkonzert des Vereins KulturRaum Zwingli-Kirche. Jede und Jeder, die ich traf, sagte nach dem Konzert etwas in diesem Sinne frohen Gesichts. Den Organisatoren sei Dank, dass es ihnen wieder einmal geglückt ist, den Chor und das Kammerorchester des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums aus Berlin-Friedrichshain zu  gewinnen, bei uns aufzutreten: 80 Sängerinnen und Sängern und 37 Instrumentalisten. Dieser Auftritt ist keine Selbstverständlichkeit, denn gerade vor Weihnachten häufen sich die Auftritte der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums. Der Höhepunkt ist das Konzerthaus in Berlin-Mitte am 2. Weihnachtsfeiertag. Ausverkauft. Bei uns - der Kirchenraum rappelvoll. Diejenigen, die keine Stühle mehr bekamen, standen oder hockten oben auf der Empore auf den Stufen oder lehnten an Säulen. Herausragend war zweifelsohne »Der Winter« aus Vivaldis »Vier Jahreszeiten« und Teile des Weihnachtsoratoriums von J.S.Bach. Beeindruckend die hohe Professionalität der jungen Musiker und jungen Sänger. Es sind Schüler, bitte nicht zu vergessen. Das werden die künftigen Studenten  z.B. der Hans-Eisler-Musikhochschuler oder der UdK sein. Um einen hoch qualifizierten Musikernachwuchs muss ich niemand von uns Sorgen machen. Und-am Endes des Konzerts sangen alle, Chor und Publikum gemeinsam das Weihnachtslied »O du fröhliche«. Das klang sehr fröhlich durch das ganze Haus.

 

Text und Bilder: Anke Baltzer

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Konzert zu Ehren unseres verstorbenen Mitglieds Johannes "Hannes" Bauer

Am 10.12.2016 um 19 Uhr findet ein Konzert zu Ehren unseres verstorbenen Mitglieds Johannes "Hannes" Bauer statt. Die Band Grid Mesh spielt seine Kompositionen. Johannes Bauer war einer der herausragenden europäischen Posaunisten und Komponisten der Improvisationsmusik und des Free Jazz. Unvergessen sind seine Darbietungen zu besonderen Anlässen in der Zwingli-Kirche, die im Zusammenspiel mit dem Raum eine besondere Wirkung entfalteten. Wir werden Johannes Bauer ein ehrendes Andenken bewahren.

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Tag des offenen Denmkals 2016 in der Zwingli-Kirche am 10. September

Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ organisierte Kulturraum Zwingli-Kirche ein Samstagsprogramm mit drei Führungen, kleineren Vorträgen und Orgelvorspiel in der Zwingli-Kirche.

 

Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung des Quartiers Rudolfplatz führte Herr Kirchheck durch die Baugeschichte der Zwingli-Kirche und erläuterte die unterschiedliche Nutzung der Zwingli-Kirche in den letzten 100 Jahren.

 

Die im Jahre 2013 vom Verein Kulturraum Zwingli-Kirche als Mieter durchgeführten Umbaumaßnahmen (finanziert durch die Lotto-Stiftung) wurden von Herrn Thaysen fachmännisch und mit Herz vorgestellt.

 

Die langjährigen Restaurierungsarbeiten in der Zwingli-Kirche, insbesondere im Bereich der „Winterkirche“, wurden in einem Vortrag und bei einer Begehung zum Anfassen vor Ort von Frau Franzen von der Fachhochschule Potsdam vorgestellt und stießen auf ein sehr großes Interesse, nicht nur bei den Fachbesuchern.

 

Unterbrochen wurden die drei Führungen stimmgewaltig durch die Dinse-Orgel, gespielt von Herrn Otto. In den Gesprächen mit den Besuchern konnte er manches unbekannte Detail aus der Geschichte der Zwingli-Kirche und der Kirchengemeinde erzählen.

 

Die ca.70 Besucher verblieben sehr lange in der Zwingli-Kirche und die beteiligten Akteure waren sehr zufrieden mit der Resonanz beim Publikum. Ein Tag, der sich für alle Beteiligten gelohnt hatte.

 

„Ausgehend von der besonderen kulturgeschichtlichen Bedeutung der Zwingli-Kirche müsste sie häufiger auch außerhalb der Veranstaltungen und der Gottesdienste für Besucher offen stehen.“ So das Resümee einer Besucherin. Eine Anregung, die der Verein Kulturraum-Zwingli-Kirche und die evangelische Kirchengemeinde aufgreifen sollten.

 

H.-J. Kirchheck

 

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Kandidatenhearing zur Abgeordnetenhauswahl 2016 ein Erfolg

Gebannt lauschten etwa 100 Besucher am Abend des 6. September den Ausführungen der Kandidaten zur Abgeordnetenhauswahl im Wahlkreis 2 des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Dieser umfasst u.a. den Boxhagener Kiez, die Halbinsel Stralau, das Quartier am Rudolfplatz und das nördliche Kreuzberg.

 

Eingeladen hatte der Verein KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. die Kandidaten der im Abgeordnetenhaus vertretenen bzw. nach derzeitigem Stand der Umfragen wahrscheinlich vertretenen Parteien.

 

Mit großem Engagement aber sachlich wurden die Themen Infrastruktur (Bürgerämter, Schulen, Kitas), Wohnraum und Sicherheit (Warschauer Brücke, Revaler Straße) diskutiert. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Parteien bei der Lösung der angesprochenen Probleme traten deutlich zu Tage. Die ein der andere Ausführung vermochte selbst politisch informierte Zuhörer zu überraschen.

 

Moderiert wurde die Veranstaltung vom langjährigen Vorsitzenden des Vereins, Prof. Martin Wiebel. Am Ende der Veranstaltung machten die Zuschauer rege von der Möglichkeit Gebraucht, selbst fragen an die Kandidaten zu stellen. Nach fast drei Stunden, in denen das Publikum geduldig den Ausführungen der Kandidaten folgte, klang die Veranstaltung im gemütlichen Rahmen aus. 

 

Zur Abgeordnetenhauswahl 2016 war dies die einzige Veranstaltung dieser Art im Wahlkreis und eine gute Gelegenheit der Information über die personellen und inhaltlichen Angebote der Parteien aus erster Hand.

 

Text und Bilder: Manuel Koch

 

 

 

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Eindrücke von der Übergabe des Bundesverdienstkreuzes an Professor Martin Wiebel

Nach Verleihung durch den Bundespräsidenten fand am 23.08.2016 die Übergabe des Bundesverdienstkreuzes an Professoer Martin Wiebel durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin in dessen Dienstzimmer statt. Dieser hob besonders das bürgerschaftliche Engagement Martin Wiebels im Verein KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. hervor. 

 

Fotos: Anke Baltzer

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Professor Martin Wiebel

Voller Stolz und Dankbarkeit freuen wir uns mit unserem ehemaligen Vorsitzenden Professor Martin Wiebel über Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch den Bundespräsidenten. Am kommenden Dienstag, 23.08.2016 findet die Übergabe durch den Regierenden Bürgermeister im Rathaus von Berlin statt.

 

Wir zitieren aus der Pressemeldung des Regierenden Bürgermeisters:

 

„Martin Wiebel ist ein Berliner, der am Rhein seine künstlerische und berufliche Wirksamkeit entfaltet hat. Wiebels Verdienst liegt in dem erfolgreichen Bemühen, Fernsehen, Fernsehspiele und Filmproduktionen zu machen, die hohen intellektuellen und ästhetischen Ansprüchen genügen und die überdies auch international erfolgreich sind. Zu den ersten Stationen in Wiebels Berufsbiografien gehören Freie Universität, Freie Volksbühne und das ‚Spandauer Volksblatt‘. Unserer und seiner Stadt ist Wiebel nach wie vor und bis heute tätig verbunden. Sein Engagement gehört dem KulturRaum Zwingli in dem ehrwürdigen Kirchenbau im Quartier am Rudolfplatz. Zum herausragenden künstlerischen Schaffen tritt bei Martin Wiebel also noch ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement an einem besonderen Platz in unserer besonderen Stadt, und das ist in der Tat aller Ehren wert.“

 

Link zur Pressemitteilung: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.510556.php

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Weitere News (Archiv)

April 2012

Präsentation des Orts- und Zeitzeugenarchivs am 26.04.2012

Seit 2008 hat der Verein KulturRaum Zwingli-Kirche e.V., besonders im Rahmen seiner topografisch zentrierten Ausstellungen 2008 - 2011 Orts- und Zeitzeugen gesucht und zu Wort gebeten. Durch diese über 50 Stunden Geschichte aus dem Alltag in verschiedenen historischen Bezügen wird der Wandel der Zeit in Friedrichshain nachvollziehbar.

Aus diesem umfangreichen Text- und Bildmaterial entstand eine Datenbank mit weit über 200 Schlagworten, die sowohl Personen, Institutionen, als auch Orte, Gebäude sowie Zeiträume und historische Bezüge suchbar machen. Durch die Verlinkung der Text-Datenbank mit der Video-Datenbank ist der direkte Zugriff auf die Erlebnisgeschichten möglich, die eine emotionale Betroffenheit herstellen und helfen, Geschichte begreifen zu können. Durch das Wissen über geschichtliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen beiderseits der ehemaligen Grenze bewahrt.

Die Datenbank wird über das Internet-Angebot des Vereins öffentlich zugänglich gemacht.

Öffentliche Präsentation durch Dorothee Reinhold (KulturRaum Zwingli-Kirche e.V.) und Bernd Ginzkey (progris gmbh) erfolge am Donnerstag, den 26.04.2012 in der "Winterkirche" des KulturRaum Zwingli-Kirche.




April 2011

Mitgliederversammlung am 13.04.2011

Am 13. April 2011 hat die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand für 2 Jahre gewählt. Der bisherige Vorsitzende ist auch der neue. Erstmalig konnten sämtliche BeisitzerInnen-Positionen (laut Satzung) besetzt werden.




Am 10. Februar 2011 war ein großer Drehtag des Kinofilms

"Im Jahr des Hundes" von Dennis Gansel

KulturRaum Zwingli-Kirche wurde dafür in eine russische Bar "verwandelt":

Basierend auf den Verstrickungen der Moskauer Terroranschläge von 1999 erzählt Im Jahr des Hundes (Arbeitstitel) die packende Geschichte des Szenejournalisten Paul Jensen, der auf der Suche nach sich selbst in Moskau zum Opfer innenpolitischer Intrigen Russlands wird. Der action-geladenen Thriller zeichnet ein spannendes und politisch hoch brisantes Bild des modernen Moskaus, wo archaische Machtstrukturen, ausschweifende Lebensstile und politischer Aktivismus ungebremst aufeinanderprallen.

 

In der Hauptrolle wird mit Moritz Bleibtreu ("Soul Kitchen", "Der Baader Meinhof Komplex") einer der talentiertesten und spannendsten Schauspieler Deutschlands zu sehen sein. Weitere deutsche Schauspielgrößen wie Max Riemelt ("Die Welle", "Im Angesicht des Verbrechens") und Stipe Erceg ("Der Baader Meinhof Komplex", "Die fetten Jahre sind vorbei") sowie auch internationale Schauspieler wie Rade Serbedzija ("Harry Potter and the Deathly Hallows: Part II", "Thick as Thieves", "Liebesleben") und Kasia Smutniak ("Paris with Love") komplettieren den hochkarätigen Cast.

 

Im Jahr des Hundes (Arbeitstitel) ist eine Kinoproduktion der UFA Cinema. Die Produzenten sind Thomas Peter Friedl, Nico Hofmann und Nina Maag. Für die Kamera ist Daniel Gottschalk verantwortlich.



Januar 2011


Jedes Unglück hat ein Glück in sich.

Friedrichshainer Lebenserinnerungen von Ingrid Bork


Hierzu schrieb Peter Mosler im Artikel "Das Fernweh der Erinnerung" auf Seite 7 des ZeitZeugenBrief, Februar 2011:

"Das Fernweh der Erinnerung: Es sind Stilleben aus den dreißiger Jahren in Berlin, von einer Frau, die mit einem großartigen Gedächtnis begabt ist, manchmal den kleinen belanglosen Dingen gewidmet, manchmal jenen vermeintlich großen, die in Wirklichkeit privates Unglück sind, weil mit dem öffentlichen 'Ereignis' verknüpft."

Dies ist der 1. Band unserer neuen Edition "Zeitzeugen-Werkstatt" und kann ab sofort bestellt werden.


Dieses Buch und weitere Angebote finden Sie in unserem Shop.


18. Dezember 2010

Die Türen weit für 2011

Öffnung der restaurierten Portale der Zwingli-Kirche.

 

Weihnachts-Kerzen-Konzert.

 

Ersterscheinungstag der Biografie von Ingrid Bork,

 

Edition "Zeitzeugen-Werkstatt", Band 1.

 

Unsere letzte Veranstaltung 2010 bei bitterer Kälte und viel Schnee. Glühwein, gesponsort vom Restaurant "Frau Rauscher", und warm angezogen - das half etwas. Fast 400 Gäste im KulturRaum Zwingli-Kirche an diesem Abend. Einer der Höhepunkte dieses an Glanz reichen Jahres 2010. Sie haben uns freudig überrascht, so zahlreich zu kommen.



Am 11.08.2010 informierte sich der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit,  über Leben und Arbeiten in Friedrichhain-Kreuzberg. Im Zuge seines Bezirksbesuchs hat Herr Wowereit auch den KulturRaum Zwingli-Kirche besichtigt und sich über das bürgerschaftliche Engagement von KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. informieren können.

Weitere Informationen dazu hier (externer Link).



Im Rahmen einer "Rundreise" durch kulturelle Einrichtungen des Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat am 28.07.2010 André Schmitz, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten beim Regierenden Bürgermeister von Berlin, mit einer Gruppe von Abgeordneten und Vertretern der Presse auch die Zwingli-Kirche besucht. Der Vorsitzende von KulturRaum Zwingli-Kirche e.V., Professor Martin Wiebel führte die Gäste und hielt einen eindrucksvollen Vortrag über das Bauwerk, den Verein, die Erfolge und die Nöte. André Schmitz, Stadtrat Dr. Jan Stöß und die Besucher waren interessiert und beeindruckt von der engagierten ehrenamtlichen Arbeit des Vereins.

Zu einem interessanten Artikel über die Rundreise von André Schmitz in "Neues Deutschland" geht es hier (externer Link).




Fotos: UFA Cinema, Ingrid Bork, Anke Baltzer