Rückblick auf bisherige Veranstaltungen und Projekte


Impressionen von unserer Filmvorführung am 19.05.2017

Impressionen von unserer Kinovorstellung am 19.05.2017.

Posted by KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. on Montag, 29. Mai 2017

Acht Stunden sind kein Tag - Rückblick und Gedanken zu unserem Fassbinder-Weekend

Acht Stunden sind kein Tag. 1972/1973. Zeitgeschichte  auf der Leinwand. Zehn Stunden Film. Die TV-Serie von 1972/73 wurde 2016 digitalisiert und aufgearbeitet. Sie ist im Februar 2017 zu Berlinale gelaufen und wurde noch einmal gezeigt als Grossereignis im KulturRaum Zwingli-Kirche am Rudolfplatz im Friedrichshain am 31.März /1.April 2017. Fünf Teile, gedreht von Rainer Werner Fassbinder für das Fernsehen im Auftrag des WDR. Zusätzlich ein Dokumentarfilm von Juliane Lorenz, der Chefin der Fassbinder Foundation. Es war ein beglückendes Ereignis in dem gut gefüllten Kirchenraum, einer ungewöhnlichen Location für Filmvorführungen dieser Größenordnung. Die Inszenatoren der Berlinale könnten über Ähnliches an diesem Ort mal nachdenken.

 

 

 

Warum war diese TV-Filmreihe so spannend? Die Granden des Films der Bundesrepublik, die Schluss machten mit dem »Förster im Silberwald«  und den Heile-Welt-Filmen der 50er/60er Jahre, damals jung, die waren hier alle noch einmal zu sehen. Hanna Schygulla, Irm Hermann, Luise Ullrich, Gottfried John, Werner Finck, Klaus Löwitsch und, und, und. Vorneweg die »Unsichtbaren«, die Produzenten des WDR, die sich trauten, diese Reihe zu produzieren im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen und die sich sicher waren dass Fassbinder als Regisseur das stemmen würde.

 

 

 

Erstmalig war eine Fernsehserie in der Bundesrepublik im Milieu der Arbeiterklasse angesiedelt. Verhandelt wurde die Arbeitssituation einer Brigade von Werkzeugmachern, die sich einmischten für gerechte Bezahlung ihrer Arbeit  und vernünftige Arbeitsplanung und -bedingungen. »Um uns selber müssen wir uns selber kümmern...« (Brecht). Es war ein politischer Film. Es war auch ein privater Film. Die Liebesgeschichte zwischen Marion und Jochen waren der Kern, aber Gastarbeiter, Kinderladen, Mitbestimmung, Mietwucher, Selbständigkeit der Frau wurden auch verhandelt, der Arbeitsalltag von Metallern in einer deutschen Fabrik der 70er Jahr gezeigt. Der Film hat seinerzeit einige durchaus nicht nur positive öffentliche Diskussionen ausgelöst. Für mich war hoch spannend der  Vergleich zur Darstellung von Arbeiterklasse im Film der DDR. Prominentestes Beispiel »Spur der Steine« der DEFA, 1966 von  Frank Beyer gedreht oder die Filme von Kurt Mätzig  aus den 50ern »Ernst Thälmann. Sohn seiner Klasse.«

 

 

 

Ich musste während des Films grinsend an eine Losung in der DDR denken: »Arbeite mit, Plane mit, Regiere mit«. Genau das taten die Werkzeugmacher in dem Film »Acht Stunden sind kein Tag«. Sie tranken übrigens unglaublich viel Alkohol und rauchten wie die Schlote.. Da hat sich wohl etwas geändert ? Oder entsprach das dem Denkschema über Arbeiter? Der Film war witzig. Die Schilderungen der Familien durchaus komisch und mit liebenswürdiger Heiterkeit gefilmt. Wie schön, dass ein politischer Film auch lustig sein kann. Und die langen Einstellungen des Films - toll. Die genau komponierten Bilder. Hilfreich auch der Dokumentarfilm, der etwas über die Arbeitsweise Fassbinders erzählte. Wie gut vorbereitet er in die Dreharbeiten ging und daher beispielsweise auch schnell war in der Produktion. Und Hanna Schygulla, die mit diesem Film bekannt wurde, heute erzählen zu sehen. Und die Erzählungen der Leute beim WDR, damals blutjung, heute nach 40 Jahren immer noch höchst erfrischend, die das Ding damals auf die Bahn schoben.

 

 

 

Hätte ich diesen auch etwas didaktischen Film vor 40 Jahren auch angenommen? So gedreht in der DDR? Hätte ich Ihn gemocht? Ziemlich klar ist mir, warum die geplanten beiden restlichen Teile  nicht gedreht wurden. Da wären Themen und Fragen auf den gesellschaftlichen Tisch gekommen, die zu »rot« waren. Inzwischen ist der Begriff »Kapitalismus« ja wieder salonfähig geworden, Der Deutschlandfunk strahlte in diesen Tagen eine Auseinandersetzung mit Kapiteln des »Kapital« aus, aber damals sprach man ja noch von Sozialer Marktwirtschaft.

 

 

 

Martin Wiebel, in den 70ern blutjunger Dramaturg beim WDR, sei Dank, dass er unermüdlich und mit Verve das Werden des Fassbinder-Weekends voran getrieben hat, Juliane Lorenz gewinnen konnte als Partnerin der Veranstaltungreihe, Beam Around grosszügig als Sponsor die technische Realisierung übernahm. Und Dank den vielen ehrenamtlichen Helfern dieser beiden Tage. Da hat KulturRaum Zwingli-Kirche wieder mal was Wunderbares auf die Beine gestellt. Vor allem junges Publikum aus ganz Berlin hatte sich eingefunden.

 

 

 

Gedanken zum Fassbinder-Weekend von Anke Baltzer

 

 

 

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Tag des offenen Denmkals 2016 in der Zwingli-Kirche am 10. September

Unter dem diesjährigen Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ organisierte Kulturraum Zwingli-Kirche ein Samstagsprogramm mit drei Führungen, kleineren Vorträgen und Orgelvorspiel in der Zwingli-Kirche.

 

Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung des Quartiers Rudolfplatz führte Herr Kirchheck durch die Baugeschichte der Zwingli-Kirche und erläuterte die unterschiedliche Nutzung der Zwingli-Kirche in den letzten 100 Jahren.

 

Die im Jahre 2013 vom Verein Kulturraum Zwingli-Kirche als Mieter durchgeführten Umbaumaßnahmen (finanziert durch die Lotto-Stiftung) wurden von Herrn Thaysen fachmännisch und mit Herz vorgestellt.

 

Die langjährigen Restaurierungsarbeiten in der Zwingli-Kirche, insbesondere im Bereich der „Winterkirche“, wurden in einem Vortrag und bei einer Begehung zum Anfassen vor Ort von Frau Franzen von der Fachhochschule Potsdam vorgestellt und stießen auf ein sehr großes Interesse, nicht nur bei den Fachbesuchern.

 

Unterbrochen wurden die drei Führungen stimmgewaltig durch die Dinse-Orgel, gespielt von Herrn Otto. In den Gesprächen mit den Besuchern konnte er manches unbekannte Detail aus der Geschichte der Zwingli-Kirche und der Kirchengemeinde erzählen.

 

Die ca.70 Besucher verblieben sehr lange in der Zwingli-Kirche und die beteiligten Akteure waren sehr zufrieden mit der Resonanz beim Publikum. Ein Tag, der sich für alle Beteiligten gelohnt hatte.

 

„Ausgehend von der besonderen kulturgeschichtlichen Bedeutung der Zwingli-Kirche müsste sie häufiger auch außerhalb der Veranstaltungen und der Gottesdienste für Besucher offen stehen.“ So das Resümee einer Besucherin. Eine Anregung, die der Verein Kulturraum-Zwingli-Kirche und die evangelische Kirchengemeinde aufgreifen sollten.

 

H.-J. Kirchheck

 

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Kandidatenhearing zur Abgeordnetenhauswahl 2016 ein Erfolg

Gebannt lauschten etwa 100 Besucher am Abend des 6. September den Ausführungen der Kandidaten zur Abgeordnetenhauswahl im Wahlkreis 2 des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Dieser umfasst u.a. den Boxhagener Kiez, die Halbinsel Stralau, das Quartier am Rudolfplatz und das nördliche Kreuzberg.

 

Eingeladen hatte der Verein KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. die Kandidaten der im Abgeordnetenhaus vertretenen bzw. nach derzeitigem Stand der Umfragen wahrscheinlich vertretenen Parteien.

 

Mit großem Engagement aber sachlich wurden die Themen Infrastruktur (Bürgerämter, Schulen, Kitas), Wohnraum und Sicherheit (Warschauer Brücke, Revaler Straße) diskutiert. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Parteien bei der Lösung der angesprochenen Probleme traten deutlich zu Tage. Die ein der andere Ausführung vermochte selbst politisch informierte Zuhörer zu überraschen.

 

Moderiert wurde die Veranstaltung vom langjährigen Vorsitzenden des Vereins, Prof. Martin Wiebel. Am Ende der Veranstaltung machten die Zuschauer rege von der Möglichkeit Gebraucht, selbst fragen an die Kandidaten zu stellen. Nach fast drei Stunden, in denen das Publikum geduldig den Ausführungen der Kandidaten folgte, klang die Veranstaltung im gemütlichen Rahmen aus. 

 

Zur Abgeordnetenhauswahl 2016 war dies die einzige Veranstaltung dieser Art im Wahlkreis und eine gute Gelegenheit der Information über die personellen und inhaltlichen Angebote der Parteien aus erster Hand.

 

Text und Bilder: Manuel Koch

 

 

 

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Stadtteilspaziergang am 23.04.2016 mit großer Resonanz

Lichterstadt? Lampenkirche? Narva-Turm? Glühlampe? Max-Koch-Passage? Erste U-Bahn-Linie in Berlin? Oberbaum-City? Tunnel unter der Elsenbrücke? Am 23.April 2016 war es wieder so weit. Prof. Martin Wiebel, KulturRaum Zwingli-Kirche, lud ein zu einem seiner wunderbaren Stadtteilspaziergänge durch den Friedrichshainer Rudolf-Kiez, der wie eine Insel liegt zwischen den Schienenwegen der Bahn und der Stralauer Allee/Osthafen unterhalb der Endstation der U-Bahn Linie 1/Warschauer Straße. Farbig sind seine Erzählungen zur Geschichte des Viertels, dass auch die Geschichte seiner Familie ist. Im 19. Jahrhundert noch Vorstadt, begann hier zu Beginn des 20 Jh. eine stürmische Entwicklung, gekennzeichnet durch Auf und Ab und Wandlungen bis heute. Ein Viertel zum Arbeiten und Wohnen. Martin Wiebel lebensprallen Geschichten zu zuhören ist ein Erlebnis. 
Fotos und Text: Anke Baltzer
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Eindrücke vom Glühlampenkonzert

Kann man Musik sehen? Wenn man am 30.April im KulturRaum Zwingli-Kirche war, dann konnte man ein Glühlampenkonzert erleben und das war Klang zum Sehen. In dem dunklen Kirchenraum hatte Michael Vorfeld ein Podium installiert mit Leuchtmitteln und Glühlampen  der verschiedensten Art. Mäuschenstill erlebten die Zuschauhörer, wie in der sogenannten »Lampenkirche«, dem KulturRaum Zwingli-Kirche, diese spezielle Klanginstallation auf- und abglühte, zwitscherte und vibrierte, flackerte und pulsierte. Stromflüsse musizierten. Licht
visulisierte die Klänge. Seit dreissig Jahren beschäftigt sich Michael Vorfeld mit Glühlampen und ihren Klangformen, erfuhren die gebannten Zuschauhörer nach dem Konzert. Der Kirchenraum mit seiner sehr speziellen Beleuchtung, 1908 von Osram gesponsort, war historisch ideales Umfeld für diese ungewöhnliche und spannende Aufführung.

 

Umrahmt wurde der Abend mit einem elektroakustischen DJ-Set von Mandl / Schilly (The Nest / Transistors Of Mercy). Ein an- und aufregender Abend. Vielen Dank an die engagierten Veranstalter dieses Experiments.

 

Text und Fotos: Anke Baltzer

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Rückblick auf die Filmvorführung "Foto: Ostkreuz" in Anwesenheit des Regisseurs

Foto: Ostkreuz. Ein wunderbarer Film. Maik Reichert hat an dem Film 5 Jahre gearbeitet. Das hat dem Film gut getan. Sorgfalt und Achtung vor dem Gegenstand statt Eile. Maik Reichert ist selbst Fotograf und hat mit einer speziellen Handkamera gearbeitet und der Film ist wunderbar geschnitten. So ist ein Film über die Gruppe Ostkreuz entstanden, deren Vorbild zwar die berühmte französische Fotografengruppe Magnum ist, die aber auch aus der Notwendigkeit des Überlebens und des gleichzeitigen Neubeginns nach 1990 gewachsen ist. Ute und Werner Mahler, Sibylle Bergemann, Harald Hauswald, Thomas Sandberg sind die bekanntesten Namen der »alten« Generation der Gründer, die schon vor der Wende in der DDR bekannte Fotografen waren. Heute gehören zu der Agentur 20 Fotografen und ist die erfolgreichste von Fotografen geführte Agentur. Der jüngste ist Anfang Dreissig, die Älteste Mitte sechzig.

 

»OSTKREUZ, das ist eine Herangehensweise. Es bedeutet, herangehen an die Wirklichkeit. In ihr das Material finden, mit dem man arbeitet. 
Bei dieser Arbeit den Kern der Dinge erkennen, ihn abbilden und in diesem Abbilden ehrlich bleiben.« (Marcus Jauer, aus dem Text zum Konzept der Agentur) Das wurde in dem Film und dem anschließenden Gespräch zwischen Maik Reichert und Prof. Martin Wiebel deutlich.

 

Martin Wiebel bendet mit diesem Abend erfolgreich viele Jahre Programmgestaltung und Ausgraben von Filmperlen für das »Kino im Quartier«, für den KulturRaum Zwingli-KIrche. Wir danken Martin Wiebel und er ist us hoffentlich nicht ganz aus den Augen. Franz Stadler, legendärer Betreiber des »Filmkust 66« übernimmt die Stafette.

 

Text und Bilder: Anke Baltzer

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Nachbarschaftsessen mit reger Teilnahme

Am 23. Januar gab es das erste Kiez-Nachbarschafts-Abendessen im KulturRaum Zwingli-KIrche. Es war ein überzeugender, schmackhafter, freundlicher und von vielen guten Gesprächen geprägter Abend.

Anke Baltzer

Eindrücke von der Lesung mit Christian Brückner

In den Fotos der Folge sieht man , wie Christian Brückner liest. Er arbeitet mit dem ganzen Körper und kriecht förmlich in den Text hinein ohne sich dabei zu verlieren. Was für ein Sprachfühlender. Die tollsten Bilder sind immer noch die im Kopf. Es las ohne Pause 1,5 Stunden und man konnte die berühmte Stecknadel zu Boden fallen hören vor Spannung. Wer Richard Ford bis dahin noch nicht kannte, Christian Brückner gab mit seiner Lesung eine heiße Empfehlung für ein Entdeckungslesen dieses amerikanischen Gegenwartsschriftstellers.


Text: Anke Baltzer

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Eindrücke von der Ausstellung Markus Lüpertz - Kirchenfenster im Video

Noch bis zum 10. August 2015 öffnet die Zwingli-Kirche immer Freitag, Samstag, Sonntag und Montag von 15 bis 19 Uhr Ihre Pforten.
Zu sehen ist die Ausstellung Markus Lüpertz - Kirchenfenster - Entwürfe, Gouachen, Aquarelle. Erste tolle Eindrücke liefert unser Video. Wer die Ausstellung noch nicht gesehen hat, sollte sich beeilen und sich die Kunstwerke in dieser einmaligen Kulisse nicht entgehen lassen. Sie werden begeistert sein!

Danke an Sven Klöpper für die Erstellung der Videopräsentation.

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Die BZ berichtet über unsere Ausstellung

Mit freundlicher Genehmigung der BZ - http://www.bz-berlin.de/
Mit freundlicher Genehmigung der BZ - http://www.bz-berlin.de/
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BZ vom 20.07.2015 - "Durch Lüpertz' Fenster können Sie Engel sehen"
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Lüpertz in Friedrichshain - erfolgreiche Vernissage

Am 16. Juli wurde im KulturRaum Zwingli-Kirche  am Rudolfplatz eine  Ausstellung von Markus Lüpertz, einem der Großmeister der deutschen Kunst,  eröffnet. Sie zeigt Entwürfe für die Glasfenster der Dorfkirche Landsberg-Gütz in Sachsen-Anhalt. 

Seine kraftvollen, expressiven Zeichnungen in Originalgröße sind Vorlagen für die Arbeit des Bleiverglasers. Sie sind bei uns im Berliner Friedrichshain am Rudolfplatz im KulturRaum Zwingli-Kirche zu bis zum 10. August 2015 sehen. 
Markus Lüpertz war zur Eröffnung anwesend, einem wunderbaren warmen Sommerabend.  Der Künstler erklärte in einer kurzen Rede zu seiner Arbeit für Glasfenster in Kirchen es als einen der schönsten und beglückendsten Momente, mit dem Licht zu malen. Kirchenfenster bewahren die Kunst, denn  diese Werke ließen sich nicht, wie in einem Museum, einfach abhängen. Seine Kirchenfenster versteht Lüpertz als zeitgenössische Kunst. Sie sind in der Auseinandersetzung mit und in der Erfahrung von Tradition entstanden. 

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 10. August 2015 geöffnet Freitag/Samstag/Sonntag/Montag jeweils von 15 bis 19 Uhr.

Impressionen von der Vernissage

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Konzert Wie klingt Liebe? mit TwoFlutesPlus vom 30.05.2015


Impressionen vom Konzert  unter dem Motto "Wie klingt die Liebe?" der beiden Flötisten Rudolf Döbler und Andreas Mazur gemeinsam mit der russischen Pianistin Alla Krutova unter dem Motto vom 30.05.2015.

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Klein aber fein: Erstes Erzählcafé für Mitglieder und Freunde in der Zwingli-Kirche hat stattgefunden

Am Nachmittag des 1.11.2014 trafen sich zehn Menschen mit höchst unterschiedlichem Erfahrungshintergrund in der Zwinglikirche, um sich zum bevorstehenden 25.Jahrestag der Maueröffnung an einen aufregenden Moment deutsch-deutscher Geschichte zu erinnern.

Es wurde eine lebendige Erzählrunde, aus der die Teilnehmenden mit dem Gefühl der Bereicherung nachhause gingen. Sichtweisen aus Ost- und Westberlin und aus der ehemaligen Bundesrepublik standen neben- und gegeneinander und vier junge Spanierinnen, die schon längere Zeit in Berlin leben und diese Stadt, ihre Bewohner und ihre Geschichte besser verstehen möchten, stellten viele Fragen dazu.

Uns, die wir den Nachmittag vorbereitet haben – Eva Malong, Michael Rasch und ich -, hat es gut gefallen. Wir werden es wieder tun!


Heidi Büchner

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Senator Michael Müller besucht die Zwingli-Kirche

Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr
Bild: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

Im Rahmen einer Baumpflanzung in der Rotherstraße besuchte der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller (SPD) die neu gestealteten Räume der Zwinglikirche. Mit 500 000 Euro Lottomitteln hat der Verein im vergangenen Jahr umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten in den Kirchenräumen durchgeführt. Der Vereinsvorsitzende Prof. Martin Wiebel hatte Gelegenheit dem Senator das Kirchengebäude und das darin stattfindende anspruchsvolles Kulturangebot vorzustellen.

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Senator Müller und Stadtrat Panhoff pflanzen mit Vorsitzendem des KulturRaum Zwingli-Kirche e.V. einen Stadtbaum im Quartier am Rudolfplatz


Senator Müller pflanzt zusammen mit dem Mitglied des Abgeordnetenhauses Sven Heinemann (SPD) und der Familie Wiebel, die für die Stadtbaumkampagne gespendet hat, sowie mit dem Bezirksstadtrat Hans Panhoff (Bündnis 90/GRÜNE) einen Baum in Friedrichshain.

Gepflanzt wird ein Rotdorn (Crataegus laevigata "Paul’s Scarlet") in der Rotherstraße 27 in Friedrichshain, in der Nähe vom Rudolfplatz. Im Anschluss wird Prof. Martin Wiebel dem Senator in der direkten Nachbarschaft die Zwingli-Kirche mit den neugeschaffenen Räumen vorstellen.

Um dem Verlust an Straßenbäumen der vergangenen Jahre entgegenzuwirken, hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit den Bezirken im Jahr 2012 die Baumspendenkampagne "Stadtbäume für Berlin" ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, bis 2017 bis zu 10.000 zusätzliche Bäume an Berlins Straßen zu pflanzen. Bislang wurden rund 3.000 zusätzliche Straßenbäume gepflanzt. Für diesen Herbst ist die Pflanzung von weiteren rd. 600 Bäumen vorgesehen. Wie viele Bäume insgesamt im Rahmen der Stadtbaumkampagne gepflanzt werden, hängt von der Spendenbereitschaft der Berliner Bevölkerung und der Unternehmen ab. Wer mindestens 500 Euro spendet, kann sich sogar aus den zur Verfügung stehenden Standorten seinen Baumplatz aussuchen.

Senator Müller bedankt sich bei allen, die die Kampagne unterstützen und damit die Pflanzung von zusätzlichen Bäumen ermöglicht haben: "Mit den Spenden für die Berliner Stadtbaumkampagne leisten die Spender und Spenderinnen einen wertvollen Beitrag zum Erhalt des Berliner Straßenbaumbestandes. Stadtbäume verschönern das Stadtbild und werten es auf, sie machen Berlin zu einer lebens- und liebenswerten Stadt und leisten darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz. Die Spende zeigt, dass ihnen unsere Stadt am Herzen liegt. Gemeinsam sorgen wir so dafür, dass Berlin eine der grünsten Metropolen der Welt bleibt."

Neben vielen Bürgerinnen und Bürgern konnten bislang auch Unternehmen, Verbände, Initiativen und viele andere als Spender gewonnen werden. Alle Förderer finden Sie unter folgendem Link:


Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt freut sich sehr über diese Spenden für Berliner Straßenbäume und gibt den Rest für eine Pflanzung hinzu.

Damit möglichst viele Bäume im Rahmen der Kampagne gepflanzt werden können, appelliert Senator Müller an alle Berlinerinnen und Berliner, für Straßenbäume zu spenden. Ab Dezember kann für die Standorte gespendet werden, die im Frühjahr 2015 in Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Marzahn-Hellersdorf bepflanzt werden. Die betreffenden Standorte sind dann im Internet einzusehen.

Bei dem Rotdorn, der mit der Spende der Familie Wiebel gepflanzt wird, handelt es sich um einen kleinen Baum, der außerordentlich winter- und stadtklimafest ist. Er blüht im Frühsommer und liebt einen sonnigen Standort, ist aber ansonsten recht anspruchslos. Er verfügt über eine regelmäßige, breit-kegelförmige - im Alter mehr rundliche - Krone mit breit ausladenden Seitenästen. Bei der Sorte handelt es sich um eine Züchtung aus England.

Im Anschluss an die Baumpflanzung wird Prof. Martin Wiebel, der auch Vorsitzender des Vereins "KulturRaum Zwingli-Kirche ist, dem Senator in der direkten Nachbarschaft die Zwingli-Kirche mit den neugeschaffenen Räumen kurz vorstellen. Mit 500 000 Euro Lottomitteln hat der Verein im vergangenen Jahr umfangreiche Sanierungs- und Umbauarbeiten durchgeführt. Die Initiative wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und bietet in der Kirche ein anspruchsvolles Kulturangebot an.


Link zur Pressemitteilung der Senatsverwaltung


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Präsident des Abgeordnetenhauses besucht Zwingli-Kirche

Der Präsident des Abgehordnetenhauses von Berlin Ralf Wieland besuchte am 11. September 2014 die Zwingli-Kirche, um sich über die Arbeit des Vereins und die erfolgten Restaurierungs- und Umbauarbeiten zu informieren. Er zeigte sich beeindruckt vom vielfältigen Engagement rund um die Zwingli-Kirche.

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2012

 

DEFA-Wendefilme (Filmreihe)

Kino im Quartier

Sommerprogramm

 2011

 

1961 - An einem Sonntag im August


Zeitzeugenprojekt zum 50. Jahrestag des Mauerbaus vom 29. Juli bis 11. September 2011

2011/2011


Frauen im Spiegel des DEFA-Films (Filmreihe)

Kino im Quartier

2010


Sommer im Quartier (Filmreihe)

Kino im Quartier

2009

Vor dem Fall Mauer (Ausstellung):

40 Jahre Leben mit der Teilung in Friedrichshain-Kreuzberg

2008


Berlin Upper East Side (Ausstellung):
100 Jahre Alltag rund um den Rudolfplatz


Plakate mit Ausnahme 2009: Ludger Jansen
2009: Michaela Patzner, HTW Berlin
Foto: Klaus-Peter Kurz