Kultfilm: Kunst der Komödie


Kuschelnester


Do 03.05. | 20 Uhr


Foto: Pressefoto
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Tschechische Republik 1999 (Regie: J. Hřebejk)

 

1968, das Jahr des Prager Frühlings, kurz vor dem sowjetischen Einmarsch. In einer Prager Villa leben zwei patriarchale Väter, die zwei Pole der tschechischen Geschichte des 20. Jahrhunderts verkörpern - einer ist betonköpfiger Major der sozialistischen Volksarmee, der andere ehemaliges Mitglied des bürgerlichen antifaschistischen Widerstands. Eins haben sie gemeinsam: die Engstirnigkeit. Und sie glauben, ihre pubertären Kinder noch erziehen zu können. Während die Väter aufeinanderprallen, die Mütter unter ihren Männern leiden, verliebt sich der Sohn des einen in die Tochter des anderen.

 

Kuschelnester sind leidlich erträgliche kleine Höllen. Jan Hrebejk, Regisseur des oskarprämierten Films „Wir müssen zusammenhalten“, versammelte hier die Creme der tschechischen Schauspieler.

 

Mit einer Einführung von Theaterregisseur Petr Manteuffel und anschließender Diskussion.

 

(Eintritt 6€/4€)


Infos zu Petr Manteuffel unter dem Kulturblog http://theater-film-kritik.de/


Wo? KulturRaum Zwingli-Kirche, Rudolfstraße 14, 10245 Berlin