audiovisionen

Interdependencies

Schulkowsky, Teichmann, Shakeel

 

Robyn Schulkowsky (Schlagzeug)

Gebrüder Teichmann (Live Elektronik)

Ramsha Shakeel (Gitarre + Processing)

 

Das Instrumentarium ist Techno. Die Methode das Experiment. Das Ziel der Aufbruch ins Unerhörte.Gemeinsam überwindet das Trio die Grenzen von Akkustik und Improvisation, Hardware-Elektronik und Sequencing. Geschlossene Räume werden geöffnet und transzendiert. Systeme hinterfragt, um neue zu erproben. So entsteht in einem kollektiven Akt eine Musik, die sich von falschen Gegensätzen (Improvisation vs. Komposition, Konzertsaal vs. Club) verabschiedet. Sie wird durchlässig und bleibt zugleich doch ungemein handfest.

 

Aufbruch ins Unerhörte

Robyn Schulkowsky, Ramsha Shakeel und die Gebrüder Teichmann und laden das Publikum zur Suche nach einer neuen Form der Kommunikation ein. Drei Generationen und drei musikalischen Welten: Robyn Schulkowsky ist eine der renommiertesten Akteurinnen der zeitgenössischen Musik. Sie hat als Perkussionistin mit John Cage und Morton Feldman ebenso gearbeitet wie mit klassischen Ensembles und Jazz-Avantgardisten. Die Brüder Teichmann sind verwurzelt in der internationalen Club-Kultur, die sie das Denken in Strukturen und Konzepten gelehrt hat, aber auch die Verbindung unterschiedlicher Traditionen. Ihr Instrumentarium ist Techno, ihre Methode das Experiment, Ziel ist der Aufbruch ins Unerhörte. Gemeinsam mit  der jungen Gitarristin und Computermusikerin Ramsha Shakeel treten sie in den elektroakustischen Dialog mit dem Publikum. 

 

Interdependencies: ein musikalisches Abenteuer

Akustik und Improvisation, Hardware-Elektronik und Sequencing, digitale Prozesse und Synergismus. So entsteht eine dreidimensionale Musik, die das Nebeneinanderher vieler Crossover-Projekte überwindet. Robyn Schulkowsky, die Gebrüder Teichmann und Ramsha Shakeel erforschen einen Ort für musikalischen und sozialen Austausch, der sich von Szene- und Genre-bedingten Codes lossagt. So entsteht in einem kollektiven Akt eine Musik, die sich von falschen Gegensätzen (Improvisation vs. Komposition, Konzertsaal vs. Club) verabschiedet. Das Echo der jeweiligen Erfahrungen hallt nach, wird neu verstärkt und in Einklang gebracht. Alles bedingt sich untereinander: Neue Musik, Techno, Computermusik, Publikum. Jedes Konzert ist ein nächster Schritt, aber kein Endpunkt. Wer dabei ist, wird zum Teil der dabei entstehenden Abhängigkeiten (=  interdependencies) und eines musikalischen Abenteuers. 

 

KulturRaum Zwingli-Kirche

24.10.2019

20 Uhr

Tickets: 10 / 6 Euro

 

Links: 

Digital in Berlin: Schulkowsky, Teichmann, Shakeel – Interdependencies

Neue Musikzeitung: Eigene Wahl statt Musik über Algorithmus 

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Ramsha S.

 

Gefördert durch Mittel der Berliner Kulturförderung: Musikfond e.V.