Veranstaltungen 2026

2026

Schicksalsnacht unseres Quartiers 23./24.April 1945
  • Do. 23.4. 19:00 Uhr Eintritt frei, Spenden willkommen

Schicksalsnacht unseres Quartiers 23./24.April 1945

Geschichte hat einen Ort Mit dem zeitlichen Abstand zum Ende des Krieges hilft die Erinnerung an das Geschehen sich mittels des Rückblicks über unser Geschichstbild zu verständigen. Stadtteil-Chronist Prof. Martin Wiebel versucht duch die Verlegung seiner eindringlichen, immersiven (die Sinne stimulierende) Collage in den Kirchenkeller der Zwinglikirche, Erinnerung zum Erlebnis zu machen.  Begrenzte Platzanzahl, Anmeldung empfohlen (infokulturraum-zwinglikirchede)
Kino im Quartier – Das Jahr 1945
  • Fr 17.4. - 20:15 Uhr - Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Kino im Quartier – Das Jahr 1945

Das Jahr 1945  Regie: Karl Gass, 90 Min.  Schwarz-Weiß Dokumentarfilm (DDR) DEFA 1984 Interview mit Karl Gass als Vorfilm 16 Min. Dokumentarfilm über die letzten 128 Tage des Krieges in Europa und der ersten Tage des Friedens aus Anlass des 40. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus unter Verwendung zahlreicher historischer Originalaufnahmen. 
Audiovisionen Nuuk + live visuals by JGHoyos, Karsten Pflumm
  • Do 16.4. - 20 Uhr - Eintritt 10 €, ermäßigt 6 €

Audiovisionen Nuuk + live visuals by JGHoyos, Karsten Pflumm

Das Konzert von Clystre entfällt leider. Dafür spielt Karsten Pflumm Moniker Eggplant NUUK, das Ambient-Projekt von Lorenz Erdmann und Christian Gierden (Karl Marx Stadt), erschafft musikalische Klanglandschaften zwischen sparsamen Drone-Atmosphären und schimmernden Melodien, inspiriert von der Fragilität der Natur - live begleitet mit generativen 3D-Visuals des CGI-Künstlers JGHoyos.   Karsten Pflum performt ein Ambient-Set, das von dystopischen Filmscores beeinflusst ist. Erprobt hat der Künstler dieses neue Format im Kontext vom dänischen IMMERSE-Festival (März 2026) in der KoncertKirken Kopenhagen, weshalb wir uns sehr auf das Berlindebüt in der Zwinglikirche freuen. Kartenvorverkauf:  https://www.tixforgigs.com/Event/72674
Kindertheater Marabel und Huayro
  • Mi 25.3. 17 Uhr Eintritt Erwachsene 5 €, Kinder frei

Kindertheater Marabel und Huayro

Marabel und Huayro (45 min von Chicha Express) Für Kinder ab 4 Jahren An einem Marktstand treffen sich zwei Kartoffeln, die deutsche Bio-Kartoffel Marabel und die peruanische Huayro, die es auf der Suche nach Verwandten bis nach Deutschland verschlagen hat. Doch statt eines freudigen Treffens kommt es zu einem Streit, der die beiden dazu zwingt, sich mit ihren gemeinsamen Wurzeln zu befassen. Ein deutsch-peruanisches Märchen, das die Frage „Wo kommst du denn wirklich her?“ auf kindgerechte Art und Weise in Frage stellt.
Berlin - Die Sinfonie der Großstadt (1927, 64 min)
  • Fr. 20.3. 20 Uhr Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €

Berlin - Die Sinfonie der Großstadt (1927, 64 min)

Inzwischen ist es zur Tradition im Kulturraum Zwinglikirche e.V. geworden, am Anfang des Verantaltungs-Jahres Walter Ruttmann´s legendären Stummfilm "Sinfonie der Großstadt" aufzuführen. Vorverkauf: https://www.tixforgigs.com/de-de/Event/72013/   Die Kamera führt durch einen Tag im Berlin der 1920er Jahre vom Morgengrauen bis in in die Nacht und erzählt von den Rhythmen der Großstadt mit all ihren Kontrasten. Begleitet wird der Film vom DJ-Duo Gebrüder Teichmann. Im musikalischen Zentrum stehen Subkulturen und experimentelle Musiken Berlins, die untermalen, fragmentieren und zitieren ihrerseits Geschichten Berlins bis in die Gegenwart.
Kino im Quartier – Liebe und Zorm
  • Fr 13.3. - 20:15 Uhr - Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Kino im Quartier – Liebe und Zorm

Liebe und Zorn (D 2023, 94 min) Fortsetzung der Lebensbetrachtung von 6 Regisseuren Die Regisseure werden anwesend sein! Produktion: S. Schimk R: G. Denecke, H.Schönemann, P. Kahane, R. Marschalleck, Th. Knauf und L. Barthel Sechs Regisseure, ein Film: In Episoden erinnern sie sich an ihre Erfahrungen am Ende der DDR und an das Schicksal einer Familie im Nationalsozialismus. Sie erzählen vom Filmemachen trotz Zensur, von der Suche nach Möglichkeiten. Sie erzählen von Verlusten, vom Weggehen, vom Bleiben und von der Liebe im Exil. Ein Film über die Sehnsucht nach Heimat und über das Bestehen von Freundschaften.
Lesung Kinder der roten Erde
  • Fr 6.3. 19:00 Uhr Eintritt frei, Spenden erbeten

Lesung Kinder der roten Erde

Lesung Kinder der roten Erde mit der Autorin Luo Lingyuan Luo Lingyuan, deutsch-chinesische Schriftstellerin, studierte Journalistik in Shanghai, lebt seit 1990 in Berlin und erhielt den Chamisso-Förderpreis. Nach der Machtübernahme der Kommunisten 1949 wird Sinas Vater als „schwarzes Element“ eingestuft. Er flieht, die Mutter wird verhaftet. Mit 17 steht Sina völlig allein da... Luo Lingyuan erzählt vom Leben ihrer Mutter und zeichnet dabei die Entwicklung Chinas vom Bürgerkrieg bis in die Gegenwart.
Kino im Quartier – Berginale 3
  • Fr 13.2. - 20:15 Uhr - Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Kino im Quartier – Berginale 3

Auszüge Berginale DVD 3 (DDR, 88 Min) Beiträge der Staatlichen Filmdokumentation der DDR (SFD) zu Ostberlin: Gleich drei Filme der Staatlichen Filmdokumentation zeigen den ungeschönten Alltag in der DDR, mit all seinen Problemen und Unzulänglichkeiten. Für das Archiv produziert, ist die Veröffentlichung heute eine kleine Sensation. Schließlich gibt das Reisemagazin des DDR-Fernsehens Tippsrund um die Schönhauser Allee, das Sandmännchen ist im Prater zu Gast, während die U-Bahn statt zur Vinetastraße auf himmlischen Wegen unterwegs ist. Müllmänner, SFD 1978, 12 Min Fundbüro, SFD 1981, 15 Min Wohnungsprobleme, SFD 1983, 11 Min Kohlenträger, DEFA 1989, 50 Min
Kino im Quartier – Seiltänzer
  • Fr 16.1. - 20:15 Uhr - Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €

Kino im Quartier – Seiltänzer

Die Seiltänzer R:Jochen Wisotzki (D 1997, 98 min) Regisseur Jochen Wisotzki, einst Defa-Dokfilm-Dramaturg und Co-Autor des für DDR-Verhältnisse recht offenherzigen Rockreports "Flüstern & Schreien", begann mit seinen Dreharbeiten nach dem Beinahe-Todessturz zu Berlin. Sein Dokumentarfilm "Die Seiltänzer" erzählt von der Artistendynastie Traber. Der Film schwebt aber nicht, wie sein Titel nahelegen könnte, in luftigen, metaphorischen Höhen, feiert keine Luftikusse, die weit über den Köpfen der Zuschauer dem Himmel entgegenbalancieren. Wisotzki interessiert sich mehr fürs Milieu als für Bilder von nervenzehrenden Balance-Akten. Aber sein sehr irdisches, mitunter etwas erdenschweres Familien-Porträt ist nicht weniger spannend.